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OTI On Track Innovations halten


14.08.2001
SchmidtBank

Die Analysten der SchmidtBank behalten ihre Halteempfehlung für die Aktie OTI On Track Innovations Ltd. (WKN 924895) bei.

On Track Innovations Ltd. habe im ersten Halbjahr 2001 den Umsatz um 86% auf 9,3 Mio. US-Dollar gesteigert. Auf die deutsche Tochter Intercard, die seit Februar 2001 eine 100%ige Tochter von OTI sei, seien 6,0 Mio. US-Dollar entfallen. Im zweiten Quartal habe sich bei OTI eine Umsatzsteigerung um 32% auf 5,3 Mio. US-Dollar ergeben. Der Verlust in den ersten sechs Monaten habe sich auf 4,7 Mio. US-Dollar belaufen und habe damit um 10% über dem der Vorjahresperiode gelegen. Aufgrund der erhöhten Anzahl ausgegebener Anteilsscheine sei der Verlust pro Aktie konstant bei 0,29 US-Dollar geblieben.

Deutliche Fortschritte habe OTI bei den Betriebskosten gemacht: diese hätten in den letzten drei Quartalen um insgesamt 22% von 5,5 Mio. US-Dollar im vierten Quartal auf 4,3 Mio. US-Dollar im zweiten Quartal 2001 gesenkt werden können.

OTI habe in der Vergangenheit das Hauptaugenmerk auf eine rasche Umsatzsteigerung bei Vernachlässigung der Bemühungen um eine Steigerung der Profitabilität gelegt. Diese Strategie habe sich in sehr hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung bzw. Marketing ausgedrückt, die sich im ersten Halbjahr auf 29% bzw. 43% des Umsatzes belaufen hätten. Auf Sicht von drei bis fünf Jahren wolle OTI diese Aufwendungen auf ca. 11% bzw. 10% reduzieren. Für das vierte Quartal, für das OTI einen operativen Gewinn avisiere, werde bereits eine deutliche Reduktion der Aufwendungen für diese beiden Bereiche prognostiziert.


Aufgrund des Strategiewechsels, der gegenwärtig widrigen Marktbedingungen und des langsamer als erwartet voranschreitenden Joint Venture mit Cheung Kong rechnen die Analysten der SchmidtBank nicht damit, dass OTI die am Jahresanfang erstellte Prognose eines Jahresumsatzes von 30 Mio. US-Dollar einhalten wird. Man prognostiziere vielmehr eine Größenordnung zwischen 25 bis 27 Mio. US-Dollar.

OTI unternehme gegenwärtig große Anstrengungen, um das Tankstellensystem Gasoline Management in Deutschland zu installieren. Bei positivem Verlauf der Gespräche, könnte noch im laufenden Jahr der Abschluss eines Vertrages zum Start eines Modellversuchs erfolgen.

Der Aktienkurs von OTI habe in diesem Jahr 38% verloren. Neben der schlechten Stimmung am Neuen Markt belaste die explosive Lage in Israel. Obgleich OTI auf dem Heimatmarkt lediglich ca. 2% des Umsatzes erzielt habe und sich auf Auslandsmärkten nach Angaben des Unternehmens keine negativen Auswirkungen zeigen würden, würden die Berichte in den Medien den Aktienkurs belasten.

OTI verfüge über eine hervorragende Technologie, die sich in zahlreiche Anwendungen erprobt habe. Ob es dem Unternehmen jedoch damit gelinge, dass selbstgesteckte Ziel des führenden Anbieters auf dem Markt für kontaktlose Smart Cards zur erreichen, erscheine angesichts finanzstarker Konkurrenten wie Infineon und Sony fraglich. Einen Zusammenschluss mit diesen Unternehmen mit dem Ziel eines deutlichen Ausbaus der Vertriebs-Anstrengungen lehne OTI gegenwärtig ab. Für das Gesamtjahr erwarte man einen Fehlbetrag pro Aktie von 0,41 US-Dollar. für das erste Quartal 2002 rechne man mit einem Verlust, der aber durch Überschüsse der folgenden drei Quartale kompensiert werde.

Vor diesem Hintergrund bekräftigen die Analysten der SchmidtBank ihre Halteempfehlung.




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